Tip`s und Trick`s.

Es gibt vieles, das dass Leben leichter macht. Nicht immer muss es Teuer und Kompliziert sein, vielfach geht es auch mit einfacheren und günstigen Alternativen.

Solche Alternativen zeige ich Dir hier auf.

Nasse Trockenfliegen wieder Trocknen.

Die beim Fliegenfischen Gebräuchlichste Variante eine Nasse Fliege wieder Trocken zu kriegen ist ein Stück Amandou. Amandou ist ein Pilz der bevorzugt an moderigem Holz wächst und seinen Preis hat. Es geht aber auch Günstiger. Ein einfaches Temop Taschentuch fürhrt zum selben Ergebniss. Fliege kurz abblasen und zwischen das Tempo Klemmenn, neu einfetten, Fertig. Achte darauf, das das Temop nicht "Parfümiert" oder mit einem Balsam versehen ist. Auch eine variante ist es, den Amandou selber her zu stellen. Wie das geht kannst du hier nachlesen:  http://www.goettinger-fliegenfischer.de/tips-tricks/amadou-selbstgemacht/

Bindematerial zu Günstgeren Preisen.  

Wir alle wissen, das Bindematerial teuer ist. Günstge Alternativen bieten da Bastel und Wollläden. Der Gang in den Bastelladen kann sich als wahre Schnäppchentour herausstellen. Glasperlen, Drähte u.v.m. Wollläden bieten Garne und Wolle zu vernümftigen Preisen und in allen Farben und Variannten an.
Vergleichen Lohnt sich. 

Es giebt Nähfäden, welche sich durchaus zum Binden eignen. Es lohnt sich, immer einige leere Bobins zur hand zu haben.

Dubbing selber Gewinnen.

Quelle: Facebook

Ja ja, das geht. Und ob Du es Glaubst oder nicht, Dein Dubbinglieferant wird es mögen! Alles was Du dazu Brauchst ist eine Fellbürste ( bekommt man in einem Tierbedarfladen ) und ein Tier dessen Fell mit Unterwolle versehen ist.               Klar, das einem da zuerst ein Kaninchen einfällt. Auf Bauernhöfen findet man oft Kaninchen. Bitte zuerst den Besitzer Fragen!! Ebenfalls bestens geeignet sind Katzen. Gerade beim Fellwechsel Winter/Sommer ist die Unterwolle dick und lässt sich gut Ausbürsten. Dazu kommt, das man so zu Farben kommt, die es nirgens zu Kaufen gibt. 

Kleiner Tipp am Rande:

Bevor Du das selbst gewonnene Dubbing zu Deinen Bindematerialien tust, pack es in einen Zippbeutel und lege es für 24 Stunden in den Gefrierschrank. Allfällige Milben und ähndliches Unngeziefer die Deinen Restlichen Bindebestand zum Fressen gern haben weden dadurch Abgetötet. Dies ist überigens auch bei anderen Bindematerialen empfehlenswert.

Mückenschutz und Fliegenschnur, nein Danke.

Wer kennt das nicht? Man steht am Wasser und alle paar Sekunden wird man durch Blutrünstige Mücken regelrecht befallen. Klar, da giebts nur eins, Mückenschutzspray. KICK, Antibrumm und wie Die alle heissen, schützen zuverlässig gegen Mücken und Zecken. Aber Vorsicht!!! Was für uns ein Segen ist, ist für unsere Fliegenschnur ein Graus! Mückenschutzspray`s sind reine Chemie und bei Kontakt mit der Schnur löst sich diese innert kürze förmlich auf. Also unnbedingt nach dem einreiben Hände GUT abwaschen, sonnst kommt`s zum jähen Ende des Angeltages. Gilt überigens auch für Monofiele und Fluorcarbonschnüre.

 Alternative zum Dubbingwachs.

Es giebt unzählige Sorten und Hersteller von Hilfsmittel, um das Dubbing auf den Faden zu halten. Eine einfache Variante ist ein stück Bienenwachs. Der Rest einer Kerze genügt. Bienenwachs ist ein reines Naturprodukt und Trocknet nicht aus. Bei Trockenfliegen, bei denen der Körper aus Bindefaden gebunden wird, erhöht sich die Schimmfähigkeit wenn der Faden vor dem Binden eingewachst wird.

Den Wachsklumpen in der Hand etwas weich werden lassen und dann ab auf den Faden damit. Einfach, Günstig und Wirkungsvoll. Und wenn Du dann alles nicht zur Hand hast, dann geht auch Lippenpomade.

Die Sache mit den Fingernägel.

"Lange Fingernägel ist Frauensache". Das stimmt so nicht ganz. Ok, vieleicht nicht ganz so lang, aber eine gewisse Länge ist schon ganz nützlich. Gerade beim lösen vom Verzweiflungsknoten im Vorfach aber auch beim Binden sind etwas Längere     ( und auch Dreckige ) Fingernägel ganz nützlich. Gelegentliches zurechtschleifen bevor Sie Brechen schadet nicht.

Fliege Fetten oder Ölen?

Das ist immer wieder eine Frage welche sich jeder Trockenfliegenfischer einmal stellt. Ich sage, das es auf die Fliege ankommt. "Grobe " Fliegen wie die Rehhaarsrdge fette ich, feine wie eine CDC werden mit Öl behandelt. Ein wesentlicher Vorteil vom Ölen mit CDC-Öl ist, das feine Federgrannen nicht wie beim CDC-Fett verlkeben. Neversink von Traun-River ist auch eine Variante. Letztendlich muss aber Jeder Selber entscheiden womit er Seine Fliegen behandelt. Zur Vorbehandlung benütze ich Hydrostop von Loon.

Eine einfache Regel:

Für Muster die Schwimmen sollen = Material von Wasserlebenden Tieren.

Für Nasse Muster = Material von Landlebenden Tieren.

Man kann sich ein " Vorbehandlungsmittel" auch selber herstellen. Vaseline in Alkohol auflösen und die Fliege darin Tunken. Der Alkohol verdunstet, die Waseline bleibt an der Fliege ohne zu Verkleben.

Kupferdrat vom Elektriker oder Baumarkt. 

Rippungen oder gar ganze Körper ( Copperjohn, Ritz-C ) werden aus Kupferdrat gebunden. Eine gute Alternative zum Drat vom Fachhändler bildet Litzen. Die dünnen Kabel ( ca. 1 -1,2 mm ) bestehen aus vielen einzelnen Dräten, welche sich bestens zum Binden eignen. Beim Elektriker oder im Elektrobaumarkt, z. b. Connrad, gibt es ganze Spulen zu kaufen, welche eine Ewigkeit und einen Tag halten und Günstig sind. Einfach auf die gewünschte Länge zuschneiden, etwas Abisolieren, die einzelnen Dräte herausziehen und losbinden. Bubbieinfach und Preiswert.

Lackieren und UV-Kleber.

Einige Muster, gerade diejenigen aus Pfauenquill, halten länger, wenn der Körper Lackiert wird. Dazu giebt es Einige Produkte.

Zum ersten ist da der sogenannte Zapponlack. Dieser Lack ist im Baumarkt erhältlich und eignet sich auch als Kopflack. Die meisten im Fachhandel Verkauften Lacke sond Zapponlack.

Zum zweiten und etwas Günstiger ist einfacher, klarer Nagellack. Hersteller giebt es viele. Ich benütze einen Schnelltrocknenden ( 5-6 Min. ). Zudem sind auch Farblich einige Varianten erhältlich. Für 2-6 Franken gibt es genug Lack für viele Muster.

Mir ertwas Glitzerpulver lassen sich dessweiteren Geile Effekte erzielen.

Überigens: Nach dem aushärten von UV-Lack kann es sein, das ein kleberiger Film entsteht. 2-3 mal mit klarem Nagellack ablackiern und fertig Kleberig. Oder die Lampe Wechseln.

Stumpfe Haken wieder Schärfen.

Wer kennt das Problem nicht. Gerade bei Nympfen und Streamer besteht das Risiko von Grundkontakt bei denen die Hakenspitze abstumpft. Und meistens sind es gerade die Köder, die Fische an den Haken bringen. Mit einer einfachen Diamantnagelfeile aus dem Warenhaus, einer Schüsselfeile oder einem Feinen Fschleifstein und etwas übung lassen sich Stumpfe Haken wieder auf Schärfe bringen. Günstig und einfach.

Der Allrunder.

Eigentlich ist ER kein Tip oder Trick. Aber egal. Es gibt wohl kaum ein Köder für die Fliegenrute ( und mit der entsprechenden Montage auch an der Spinnrute ), der sich auf so viele unterschiedliche Arten, Farbkombis und grössen Binden und Fischen lässt. Die Rede ist vom Wooly Bugger. Frei übersetzt der Wollarsch. Er lässt sich perfekt an jeden Gewässertyp und jedes Narungsangebot anpassen. Ein Streamer, der in keiner Büchse fehlen darf. Als "Letzte Hoffnung" in der Farbe Schwarz, Pearl mit Gold oder Fluoorangem Kopf, mit oder Ohne Körperhächel, Gumibeinchen oder keine Gumibeinchen sind Fänge schon fast Garantiert. Das ganze Jahr! Hand Drauf.

Wann ist die Rute überlastet?

Diese Frage hat sich der eEne oder Andere sicherlich auch schon gefragt.  Was die Rute bestimmt nicht mag ist das überspannen nach hinten. Jeder Blank hat Seine Grenzen, die Er bestenfalls mir einem Knistern anzeigt. Dises "Knistern" zeigt an, das dass Material überbeansprucht und kurtz vor dem Bruch ist. In jedem Fall ist der Blank aber geschädigt.

Die nebenstehende Grafik zeigt Die auf wann welche belastung eintritt und welcher Rutenteil Belastet wird.

Es gilt aber der Grundsatz, das Gerät stark genug zu wählen und die Zusammenstellung genau ab zu stimmen.

Zum beispiel mit einer Klasse 6 Rute im Fluss fischen ist Riskant, da doch auch mit Hechten gerechnet werden muss. Also lieber die 9er einpacken.

 Rutenaktion bei Tenkararuten.

Tenkararuten sind von Grund auf anders aufgebaut als Fliegenruten. Entsprechend sind auch die Aktionen anders. Klar, es giebt Schnelle, Mittlere und Langsamere Ruten. Die Bezeichnungen:

8:2 = Steifer Rücken, schnelle Spitzenaktion

7:3 = etwas weniger Steif, Entsprechend ewas Parabolischer und Langsamer.

6:4 = Eher Weich, lansame Aktion ( Standartaktion, die meisten Ruten werden mit   6:4 Gefischt ).

5:5 = Sehr weich und Langsame Aktion für gemütliches Werfen.

Wie Trockenfliegen besser Schwimmen.

Wer kennt es nicht, das ewige Fetten der Trockenfliege? Und dann Säuft Sie trotzdem ab! Warum nur? Die Behandlung mit CDC Fett oder Öl ist meist nur Oberflächlich und wird rasch ausgespühlt.

Was dagegen Tun? Eigentlich ganz einfach. Ich behandle mein Dubbing mit CDC-Fett, bevor ich es einbinde.Etwas auf den Finger und gut einmassieren. So ist das Fett fest im Dubbing verankert und wird weit weniger schnell ausgespühlt, ergo schwimmt die Fliege länger und besser. Mit Öl gehts auch, ist aber besser mit Fett.

Simpel und Effektiv.